Friedrich Wilhelm Haschke


Buch und Kunsthändler in Leipzig


auch F. W. Haschke
auch Friedrich Haschke
auch Fritz Haschke

Friedrich Wilhelm Haschke wurde am 8. Dezember 1877 in Leipzig geboren. Er ist der Sohn des Friedrich Wilhelm Haschke, Händler in Leipzig, und der Friederike Henriette Rohmer. Er starb am Donnerstag, den 3. Juni 1971 in Hamburg-Bergedorf.

Stationen in seinem Leben:
1877 Geburt in Leipzig
1892-1896 Buchhandlungsausbildung bei Alfred Lorenz in Leipzig
1896 in Zürich
1896 in Brüssel
1899 in Aachen
1902 in London
1902 in Leipzig
1905 in Berlin
1906 Buchhandlungsgehilfe in Berlin
1906 Eheschließung in Berlin
1907 Buchhändler in Berlin
1907 Geburt des Sohnes Friedrich Wilhelm Haschke in Berlin
1910 in Leipzig
1911 Buchhandlung Wettinerstraße 7 in Leipzig
1921 Buch- und Kunstantiquariat, Inh. Friedrich Haschke und Ernst Schulz-Besser, Tröndlingring 3 in Leipzig
1926 Buchhandlung in Leipzig
1935 Buch- und Kunstantiquar in Leipzig
1935 1. Hochzeit des Sohnes in Leipzig
1945 Buch- und Kunsthändler in Leipzig
1945 2. Hochzeit des Sohnes in Halle
1946 Geburt des 1. Enkels in Lettin
1946 in Lettin b. Halle
1947 Geburt des 2. Enkels in Lettin
1947 in Leipzig
1949 F. W. Haschke, Buch- und Kunstantiquariat, Marienstr. 11a in Leipzig, seit 1910
1957 Tod seiner Ehefrau Elisabeth geb. Körner in Leipzig
1959 Hamburg

Wohnadressen:
1877 Brühl 75, Leipzig (Geburt)
1877 Nikolaistraße 43, Leipzig
1895 Ritterstraße 42, Leipzig
1896 Zürich
1896 Brüssel
1899 Aachen
1902 London
1902 Ritterstraße 42, Leipzig
1903 Friedrichstraße 42, Leipzig
1906 Schützenstraße 56, Berlin
1907 Thomasiusstraße 11, Berlin
1910 Wettinerstraße 7, Leipzig
1919 Fechnerstraße 15, Leipzig
1928 Gottschedstraße 19, Leipzig
1929 Löhrstraße 2b, Leipzig
1933 Schwägerichenstraße 15, Leipzig
1936 Blümnerstraße 28, Schleußig, bei Pfeifer
1936 Wintergartenstraße 10, Leipzig
1946 Waldstraße 16, Lettin b. Halle
1947 Marienstraße 11a, Leipzig
Chopinstr. 11a, Leipzig
1959 Hamburg

Familie:
Sein Vater Friedrich Wilhelm Haschke wurde 1837 in Queis b. Delitzsch geboren. Er war zunächst Maurer in Kölsa. 1872 siedelte er mit seiner Familie nach Leipzig um und arbeitete als Markshelfer in Leipzig. Er starb 1892 in Leipzig
Seine Mutter Friederike Henriette Rohmer wurde 1840 in Glesien b. Delitzsch geboren. Sie starb 1901 in Leipzig
Seine Eltern wurden 1863 in Wiedemar getraut.

Seine spätere Ehefrau Linna Elisabeth Körner wurde am 17. November 1877 in Volkmarsdorf, Leipzig geboren.
Sie ging mit ihrem Freund Ewald Max Otto Mieth um 1900 nach Paris.
1901 wurde der gemeinsame Sohn Siegfried Johannes Mieth in Paris geboren.
1902 heiratete das Paar in Paris.
Elisabeth Mieth hatte sich in Paris ein besseres Leben erhofft.
Bei einer Reise um 1905 nach Paris traf Fritz Haschke die Familie Mieth. Er erklärte sich bereit, Elisabeth wieder in ihre alte Heimat mitzunehmen.
Elisabeth ließ sich von ihrem Ehemann scheiden und zog mit ihrem Sohn vorerst nach Berlin.
Dort heiratete das Paar 1906.
1907 wurde der gemeinsame Sohn Friedrich Wilhelm Haschke in Berlin geboren.
1910 zog die Familie Haschke nach Leipzig.

Quellen:
Aufzeichnungen der Familie
Adressbuch Leipzig
Einwohnermelderegister Leipzig
Einwohnermeldekartei Leipzig
Staatsarchiv Sachsen
Staatsarchiv Hamburg
Stadtarchiv Leipzig
Standesamt Leipzig
Standesamt Halle
Standesamt Berlin

Kunstarchiv Werner J. Schweiger
Dokumente zur Vorbereitung der Publikation:
"Lexikon des Kunsthandels der Moderne im deutschsprachigen Raum 1905-1937"
(Berlinische Galerie, Landesmuseum für moderne Kunst, Forographie und Architektur)

Sarah Diag:
(Aus dem Antiquariat, Neue Folge 11 Nr. 3/4)
"Firmengeschichten Leipziger Antiquariate nach 1945 (I)"

Universität Heidelberg - Universitätsbibliothek

DFG-Projekt „German Sales. Primary Market:
Galeriepublikationen im deutschsprachigen Raum (1871-1949)“,
Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
und Universitätsbibliothek Heidelberg (2023-2025)

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